Im moldawischen „Hohen Norden“  – Jens Froebel

Im moldawischen „Hohen Norden“

Nach diversen Umplanungen fuhren wir wieder „unter Polizeischutz“ zur nächsten Ab- bzw. Umladestelle in Donduseni.
Da wir mit dem großen Truck nicht den Kindergarten nicht erreichen konnten, wurden die benötigten Pakete kurzerhand in einen örtlichen Bus der „COMMANDA“ verladen und wir fuhren mit diesem und dem Minibus zu den Kindergärten.

Hier packten wir die Päckchen erst aus und sortierten diese nach Mädchen- und Jungs-Geschenken. Das erwies sich dann bis zum Ende der Tour als äußerst hilfreiches Vorgehen, um den Ansturm der vielen Kinder bewältigen zu können.
Nachdem alle Päckchen sortiert und aufgebaut waren, wurden diese von uns persönlich an die Kinder übergeben. Die dabei entstehende Freude und Dankbarkeit war total überwältigend. Einige von uns hatten doch wirklich die eine oder andere Freudenträne in den Augen.
Manche Kinder, vor allem die ganz kleinen, wussten allerdings gar nicht so recht, was da vor sich geht. Da kommen fremde Menschen in komischen bunten Klamotten und mit einer ebenso komischen Sprache einfach so in IHREN Kindergarten. Was wollen DIE bloß von uns. Nachdem der erste Schock aber verdau und ein paar Tränchen verdunstet waren, merkten die Kleinen aber doch, dass wir ihnen nichts Böses wollen. Entsprechend wuchs die Begeisterung gleich an

Auch im zweiten Kindergarten in dem Städtchen verlief die Aktion genau so. Nur waren hier noch viel kleinere Kinder dabei, deren Staunen, „Angst“ und Freude gleich noch größer war. Schon ein einzelner Luftballon oder ein Minitütchen Gummibärchen erzeugte staunende Gesichter.
Vor allem unsere beiden holländischen Freunde waren als Weihnachtsmannstellvertreter unübertroffen!!!

In Plop

Ein weiterer, eigentlich ungeplanter Zwischenstopp war das kleine Örtchen Plop.
Hier „versorgten“ wir ebenfalls einen Kindergarten, sowie eine Schule mit Geschenken.
Im Kindergarten saßen alle Kinder im Kreis und einige von ihnen sagten ein kleines Gedicht auf. Auch wenn wir nicht wirklich etwas davon verstanden haben, haben wir doch den „Geist der Weihnacht“ darin erfahren können.
In der Schule bekamen auch die „Teenies“ ein Geschenk und auch sie haben sich nicht weniger als die Kleinen darüber gefreut.
Nach einer kleinen Dankesrunde beim Direktor mit entsprechendem „Saft“ waren die Verteilaktionen für diesen Tag beendet und es ging weiter zum letzten „Abladeort“ des heutigen Tages.

Drochia

Auch in Drochia, waren die Straßen nicht für unseren Truck gebaut. Somit wurden auch hier die entsprechenden Geschenke in einen Transporter umgeladen und zum Kindergarten transportiert.
Auch hier war die Freude und Dankbarkeit riesengroß, als wir die Geschenke den kleinen Moldawiern in die Hände geben durften.
Zurück am LKW hieß es wieder aufsitzen und auf in Richtung Osten nach Recina, wo wir am Abend eintrafen.